Es war einmal … ein traumhafter Familienurlaub im Märchenhotel

Nach einem intensiven und sehr unruhigen Arbeitsmonat haben wir beschlossen uns als Familie eine kleine Auszeit zu gönnen. Wir brauchen Ruhe und etwas gemeinsame Zeit, wir sind ausgelaugt. Unser Berufsalltag ist geprägt vom steten Wandel und jede Woche, jeder Tag ist anders als das, was davor war. So ist es eben, das Leben als Künstlerpaar. Es kostet Kraft.

Um Ruhe zu finden, haben wir uns einen ganz besonderen Ort ausgesucht, mitten in den Bergen hoch oben im Glarnerland – im Märchenhotel Bellevue. Wie wir dazu gekommen sind und wie es uns dort ergangen ist, das wird dir dieser Blogbeitrag in Worten, Bildern und kurzen Videos erzählen.

„Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es“ – Gottfried Keller

Es ist Ende September. Wir checken im Internet die Verfügbarkeit und die Preise für das Märchenhotel, auf das wir durch eine Freundin aufmerksam geworden sind. Es ist nicht irgendein Hotel, nein, es ist ein Familienhotel mit Kinderbetreuung und vielem mehr. Angeblich ein Rundum-sorglos-Hotel, das (fast) keine Wünsche offen lässt. Es gehört laut Homepage zu den Premium Swiss Family Hotels, was verlockend klingt. „Ja, Premium, darauf haben wir jetzt Lust, das haben wir uns verdient“, denke ich.

Dieser Urlaub kostet ein kleines Vermögen

„Puh, das ist mal ne Ansage“, denke ich kurz darauf, als ich online die Preise sehe. Ein Familienzimmer „Modern“ mit Süd-Bergsicht gibt es ab 470 CHF pro Nacht (für 2 Erwachsene und unsere anerhalbjährige Tochter Hannah). Wir wollen zwei Nächte bleiben. „Ein kleines Vermögen“, denke ich. Wir entscheiden uns trotzdem dafür, auch wenn wir für dasselbe Geld eine Woche auf Mallorca verbringen könnten. Nur wollen wir nicht nach Mallorca, sondern an einen Ort, an den wir schnell und unkompliziert reisen können, innerhalb von maximal zwei Stunden. Zudem sollte dieser Ort maximal familienfreundlich sein.

Und genau da bietet sich das Märchenhotel an, ja, es drängt sich geradezu auf. Warum? Nun, es ist ein Hotel, das voll und ganz auf Familien ausgerichtet ist. Es gibt nicht nur unendlich viele Spielmöglichkeiten, es gibt tagsüber auch Betreuungsangebote für Kinder, die für die Hotelgäste im Preis inbegriffen sind. Ein für uns ausschlaggebendes Argument, erhoffen wir uns doch ein wenig Entspannung, indem wir Hannah zwischendurch auch mal abgeben können.

„Ich find’s mega gut!“, ist Simones erster Eindruck am Abend des Anreisetages. Die ersten Punkte sammelt das Hotel, indem es die Zugfahrt für alle Hotelgäste, die mindestens zwei Tage bleiben, für Reisen innerhalb der Schweiz übernimmt.

Wir fahren mit dem Zug von Zürich bis zum Bahnhof Linthal-Braunwaldbahn, eine Direktverbindung. Von der Talstation geht die Fahrt mit dem Funiculare rauf ins autofreie Braunwald. Ein tolles und steiles Erlebnis für Groß und Klein. Hannah jedenfalls ist begeistert bzw. hoch konzentriert bei der Auffahrt. Vielleicht macht es ihr auch ein wenig Angst. Wie auch immer, sie hat ein spannendes Erlebnis.

Als Gäste des Märchenhotels werden wir unten an der Station bereits im Hotel angemeldet und oben in Braunwald an der Station von einem kleinen E-Transporter abgeholt. Der E-Transporter fährt uns durch ansonsten autofreie Braunwald samt Gepäck zum Hotel. „Wow!“, denke ich, auch wenn ich in solchen Service-Momenten zunächst immer wieder von neuem lernen muss loszulassen.

Wir haben dafür bezahlt, jetzt dürfen wir es auch genießen. Einfach mal sein und nicht immer irgendwas machen. Gerade als junger Familienvater, der in den letzten Woche vor allem gemacht hat und wenig Sein genießen durfte ist das ein großes Geschenk.

Wenn der Chef persönlich „Hallo!“ sagt

Draußen scheint die Sonne, der Himmel ist blau, das Wetter ist märchenhaft. Wir sehen viele entspannte und glückliche Menschen und hören zufriedenes Kinderlachen. An der Rezeption des Hotels, die wir nach einem kurzen Gang vorbei an Lamas und einem Hasenschloss erreichen, gibt es ein Begrüßungsgetränk für alle Neuankömmlinge. Und sogar ein kleines, zweistufiges Treppchen, damit die Kinder (fast) auf Augenhöhe mit dem Rezeptions-Personal reden können.

Als wir zusammen mit zwei anderen Familien ankommen, sagen Nadja Vogel und ihr Mann Patric – sie führen das Hotel gemeinsam – allen Neuen persönlich „Hallo!“, auch den Kleinen, ebenfalls auf Augenhöhe. „Das sind sie also, die Märchtentante und der Märchenonkel, die am Abend den Kindern ein Märchen erzählen?“, denke ich. „Wo ist der Haken?“ Einen Haken werde ich, das darf ich jetzt schon sagen, nicht finden. Der Checkin verläuft reibungslos und es gibt sogar einen Kinderwagen-Parkplatz für unseren Buggy. Den hätten wir jedoch genauso gut zuhause lassen können, bietet das Hotel doch kostenlose Leihbuggys für alle Gäste.

Park and Ride mit dem Fahrtstuhl

Nach dem Checkin führt uns der Chef höchstpersönlich zum Lift und fährt gemeinsam mit uns auf die erste Etage. Es ist nicht einfach nur ein Lift, nein, die Fahrt führt an bunt „befischten“ Aquarien vorbei. Eine maritime Unterwasserwelt eröffnet sich jedem Liftbenutzer und ersetzt die üblichen „Wo gucke ich jetzt hin?“ Momente.

Die Fahrt ist kurz, da wir auf Etage 1 bereits wieder aussteigen, denn dort wartet unser modernes Zimmer. Ähm, nein, kein einfaches Zimmer, eine Loft-Suite wartet auf uns. Wir haben spontan ein Upgrade bekommen und dürfen statt im einfachen Familienimmer ein Loft mit Panorama-Bergsicht beziehen. Das bedeutet auch, dass wir eine Badewanne mitten im Zimmer haben und überhaupt recht viel Platz genießen dürfen. „Hui, was für eine schöne Überraschung“, sind wir uns einig. Auch Hannah gefällt es, hat sie doch einen Langen Gang zum auf- und abtoddeln und eine Kiste mit Spielzeug, die im Loft auf sie wartet.

Das Hotel wirbt auf seiner Homepage groß mit dem Märchenland. Und ja, die Etage 0 ist tatsächlich wie in einem Märchen, zumindest für Kinder. Der große und weite Flur des ehemaligen Grandhotels führt zu einem kleines Bälleparadies mit Rutsche, für etwas ältere Kids gibt es ein Konsolenzimmer, überall hängen Spiegel und es gibt Sitzmöglichkeiten für Groß und Klein.

Im Märchenland gibt es zudem das Betreuungszimmer mit vielen Spielmöglichkeiten und täglich wechselnden Angeboten, eine kleine Hotelkita, könnte man auch sagen. Dort können Eltern ihre Kinder von morgens bis abends auf Wunsch mehr oder weniger ganztags betreuen lassen. Nur am Nachmittag gibt es eine kleine Pause. Jeden Abend sitzen entweder der Hotelbesitzer oder die Hotelbesitzerin auf einem großen, geflochtenen Märchenstuhl und erzählen für alle Interessieren ein Märchen.

Anspruch versus Wirklichkeit

Im Saal der Könige, der gehört ebenfalls zum Märchenland, findet jeden Abend nach der Märchenviertelstunde das Kinderabendessen statt. Dort können sich die Kleinen satt essen, um anschließend in der Hüpfburg, die dort aufgebaut wird, ihre letzten Kräfte zu verbrauchen bzw. noch einmal voll aufdrehen. Neben der Hüpfburg gibt es weitere Aktionen, welche die Kinder die Zeit vergessen lässt. Während der Nachwuchs hüpft und malt, können die Großen entspannt ihr Abendessen zu sich nehmen.

Das zumindest ist das Ideal, die Realität sieht für das ein oder andere Elternpaar dann doch ein bisschen anders aus, vor allem wenn die Kinder noch nicht alt genug sind, so wie unsere Hannah. Am Ende entscheidet immer noch das Kind, ob es Lust hat auf Fremdbetreuung und Hüpfburg oder ob es nicht doch lieber bei den Eltern sein will. So erleben wir, wie ein ums andere Mal Kinder aus dem Betreuungsraum zurück zu ihren Eltern gebracht werden.

Für einige Eltern scheinbar eine Enttäuschung, denn der Anspruch war ein entspanntes Abendessen zu zweit, die Realität ist eine andere. Doch so ist es wohl, wenn die Kinder nicht wollen, dann können auch die jungen Damen aus der Hotelkita nichts machen. Maximal profitieren von allen Angeboten und somit auch entspannen können Eltern mit selbstständigen Kindern ab 3/4 bis 7/8 Jahren oder mit kleineren, sehr genügsamen Kindern, die kein Problem damit haben, längere Zeit von Mama und Papa getrennt zu sein.

Zapft dir deine Milch!

Die Logistik des Hotels ist gut. Es gibt bei Bedarf mehrere Wickeltische in nächster Nähe, mit allem was man zum Wickeln braucht, meist auf den Toiletten. Pinklen können Groß und Klein zudem ebenfalls direkt nebeneinander. Und Händewaschen natürlich auch. Was unten rauskommt, das kommt natürlich zuerst mal oben rein. Womit wir zum nächsten Punkt kommen, der Verpflegung. Wir haben standardmäßig Halbpension gebucht.

Das Essen im Hotel ist vielfältig und gut. Ein reichhaltiges Früshtücksbuffet lädt zum Überfressen ein. Samt großer, bunter Milchkuh, aus welcher die Kleinen am Morgen ihre Milch zapfen können. Inkludiert im Preis ist ein 5-Gänge-Menü am Abend für jeden Abend mit Übernachtung. Und das hat es in sich. Satter habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.

Ich hätte übrigens schon betrunken zum Essen kommen können, wenn ich gewollt hätte. Parallel zur Kindermärchenstunde findet jeden Abend ein Weinmärchen – eine kurzweilige Weindegustation – für alle Erwachsenen statt, damit das Warten nicht langweilig sondern eine Gaumenfreude wird. Das Weinmärchen verpassen wir, da wir am ersten Tag dem Märchen lauschen und uns am zweiten Abend zur Weinzeit im Badebereich des Hotels vergnügen.

„Sind denn überall Kinder oder kann ich auch einen Ort finden, wo es keine Kinder gibt?“, wird sich der ein oder die andere sicherlich fragen. Für alle Wellness-Fans gibt es einen „Wellness on the top“ Bereich. Der Ort, an dem Kinder nichts zu suchen haben. In der vierten Etage kann man ohne Kind saunieren, sich massieren lassen (das kostet jedoch extra) oder einfach nur liegen, lesen und das Bergpanorama genießen.

Ein bisschen Sport und eine entspannende Massage

Dort sind auch ein paar Fitnessgeräte (Laufband, Rudergerät, Stepper und Ergometer) zu finden, die schon ein bisschen abgenutzt sind. Sie genügen, um ins Schwitzen zu kommen. Ich habe beim abendlichen Workout am Rudergerät das Gefühl, dass ich bei jedem Zug das Hotel zum Erbeben bringe und alle Gäste aus dem Schlaf reiße. Hihi. 😉

Die Massage am zweiten Tag tut gut, auch wenn sie in einem etwas zu kühlen Raum stattfindet. Es war eine angenehme, 25minütige Massage. Gebucht werden können 25 Minuten Einheiten, auch mehreren am Stück. An dieser Stelle sei gesagt, dass das Hotel eben kein Wellnesshotel für Erwachsene sondern ein Paradies für Kinder ist. Das Wellnessangebot ist gut, aber sicher nicht zu vergleichen mit dem Angebot eines Hotels, das sich darauf spezialisiert hat. Es gibt andere Highlights und zwar in Mengen.

Mein persönliches Highlight findet sich hinter dem Hotel. Es ist für Kinder UND Erwachsene gleichermaßen geeignet. Die Gocard-Bahn! Weil sie mir so gut gefällt, gibt es ein kleines Video dazu.

Unschlagbar schön und märchenhaft ist die Landschaft. Viel Grün, Berge (am zweiten Tag mit Schnee-Topping), Tiere (Lamas (siehe Video), Alpakas, Ziegen, Hasen, Hühner, etc.). Ein einzigartiges Panorama. Überhaupt ist der gesamte Außenbereich rund um das Hotel herum eine Augenweide und zugleich großes Abenteuer für den Nachwuchs. Hinzu kommt, dass der Ort auch für Wortspielfreunde einiges zu bieten hat. Nur im Märchenhotel gibt es die Golden Hasen Brücke, den Gotthastunnel und die Golden Geiss Brücke, eine Brücke für Ziegen.

Am Vormittag des zweiten Tages gehen wir bei leichtem Nieselwetter zunächst raus und haben das Außengelände des Hotels mehr oder weniger für uns allein. Fröhlich und ausgelassen drehen wir mit Hannah auf dem Schoß ein paar Runden auf der Gocard-Bahn, wir hüpfen auf dem Trampolin herum und genießen die frische Bergluft. Am Nachmittag hört es auf zu regnen, dennoch oder gerade deswegen gehen wir um kurz vor 5 Uhr in den Badebereich.

Der Vorteil daran: Alle anderen sind entweder gerade draußen und nutzen die Regenfreie Zeit oder sie sind schon in den Vorbereitungen fürs Abendessen und die Märchenstunde, d.h. wir haben das Schwimmbecken (des gibt ein Schwimmbecken und ein Babybecken) eine Weile ganz für uns allein. Hier hat Hannah ausgesprochen viel Spaß, sie planscht und lacht und will gar nicht mehr raus aus dem Wasser.

Für Hannah sie sind viele Angebote des Hotels noch nicht wirklich spannend, da sie auf Kinder ab drei Jahren aufwärts ausgerichtet sind. Am spannendsten findet sie mit ihren 1,5 Jahren die Knöpfe im Aufzug, die TV-Fernbedienung im Zimmer, den Vorhang vorm Panorama-Fenster, das gerade erwähnte Planschen im Pool und das Beobachten von anderen Kindern. Tja, so sind sie eben, die ganz kleinen Rabauken. So oder so geht die Zeit im Hotel für uns alle viel zu schnell rum.

Am Abreisetag checken wir um 11 Uhr aus. Das heißt, wir können entspannt ausschlafen, ein ausgiebiges Frühstück genießen, mit Wehmut die Sachen packen und das Hotel verlassen. Die Sonne ist schon am Morgen zurück und wir können noch einmal die Bergwelt in vollen Zügen aufsaugen. Hach, dieses wundervolle Panorama. Durchatmen, loslassen, die Stadt für einen Moment vergessen.

Unser Gepäck stellen wir nach dem Checkout im Gepäckraum unter, denn wir wollen die Abreise solange wie möglich hinauszögern. Wer will schon das Paradies freiwillig verlassen? So kann Hannah noch einmal ordentlich draußen herumtoben und wir genießen die kleinen Entspannungsmomente in der Sonne. Wehmütig blicken wir auf die Tennisanlage, welche wir gerne ausprobiert hätten. „Ein anderes Mal“, sagen wir uns.

Den Hotelspielplatz findet Hannah spannend, mit Freude schaukelt sie oder sie steht am Steuer des Kletterpiratenschiffs. Es gibt auch noch ein kleines Kinder-Karussell. Wir denken „Super!“, Hannah jedoch mag nicht so recht auf den Ponys im Kreis reiten. Dafür baggert sie anschließend mit mir auf dem Elektrobagger, für den jeder Gast beim Checkin einen Chip bekommt, um ihn kostenlos nutzen zu können. „Wer baggert da so früh schon am Baggerloch? Es ist Hannah mit dem Papa und die baggern Loh für Loch.“

Mein bzw. unser Fazit: Das Märchenhotel ist ein toller Ort mit breitgefächertem Angebot. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Zwei Nächte sind der Minimalaufenthalt, ab dem es sich lohnt anzureisen. Drei Nächte oder mehr sind sicherlich optimal. Vor allem dann, wenn man alle Angebote nutzen möchte, auch als Eltern. Und wenn man die Umgebung erwandern möchte, was wir, abgesehen von einem halbstündigen Einschlaf-Spaziergang, gar nicht getan haben.

Vielleicht schaffen wir es ja beim nächsten Mal in der Berge, auf den Zwergenpfad, auf den Tennisplatz, zum Weinmärchen und/oder in die Whiskeybar, denn eins ist sicher: Wir werden wieder kommen! Doch zunächst geht es ins Tal (siehe hier) und von dort mit dem Zug zurück nach Zürich. Die Stadt ruft, die Arbeit zieht uns raus aus dem Bergparadies heim und die Stadt. Bis bald, du wundervolles Märchenhotel im idyllischen Braunwald!

Neugierig geworden?

Wenn du neugierig geworden bist auf das Märchenhotel, besuche die Seite des Hotels und verschaffe dir einen eigenen Überblick über das Angebot. Hier geht’s zur Hotelwebseite: www.märchenhotel.ch

PS: Dieser Blogbeitrag kann nur einen kleinen Teil dessen wiedergeben, was wir vor Ort in kurzer Zeit erfahren haben. Ich hoffe, du konntest einen ersten Eindruck von unseren Erlebnissen und den Angeboten des Hotels bekommen. Es gibt zusätzlich ein spannendes papapo-Interview mit Patric Vogel, dem Mann, der zusammen mit seiner Frau Nadja das Märchenhotel führt. Darin erfährst noch etwas mehr übers Hotel, über die Geschichte des Hotels und das Leben eines Hoteliers, Ehemanns und Vaters, der zwei kleine Kinder und ein Baby (das Märchenhotel) hat.

1 Comment

  1. Pingback: papapo #013 - Papa Patric, der Märchenonkel - letsgrowpapa.de

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